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DESCRIPTION:\nVeranstalterin: Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelisc
 hen Akademie im Rheinland.\nThemenbereich : Politik\nKurzbeschreibung: Vor
 trag und Diskussion mit Studienleiter Jörgen Klußmann\nMehr Informationen:
  Islamophobie – die (übertriebene oder fanatische Angst vor dem Islam und 
 Muslimen) bildete sich besonders mit der islamischen Revolution 1979 im Ir
 an\, spätestens aber seit den Attentaten vom 11. September stark im Westen
  verbreitet. Mit dem Zuwachs an Flüchtlingen aus den Bürgerkriegsländern d
 es Nahen Osten\, allen voran Syrien\, kamen 2015 besonders viele Menschen 
 nach Europa und besonders nach Deutschland. Zur gleichen Zeit begann die e
 xtreme Rechte gezielt nicht nur gegen Muslime zu agitieren\, sondern auch 
 gegen den Islam selbst. Häufig wurde nicht mehr differenziert zwischen der
  über 1400 Jahre alten Religion und dem politischen Islamismus\, der versu
 cht\, die Religion politisch zu indoktrinieren. \n\nDer „politische Islam“
  oder besser „Islamismus“ (arab.: al Islam as-salafiyah)\, weil er sich vo
 m Wort „Islam“ unterscheidet – geht auf den Widerstand gegen den europäisc
 hen Kolonialismus und gegen den amerikanischen und sowjetischen Imperialis
 mus in der islamischen Welt zurück. Bereits während der Besetzung Ägyptens
  durch französische Truppen unter General Napoleon Bonaparte 1798 regte si
 ch früh Widerstand unter Muslimen gegen den europäischen Eroberer. Anfang 
 des 20. Jahrhunderts artikulierte der Publizist Hassan al-Banna in den 193
 0er Jahren des letzten Jahrhunderts dann klare Ziele und Überzeugungen\, w
 ie z. B. dass der Koran die Grundlage jeder politischen und nationalen Ver
 fassung eines Landes sein solle und das religiöse Recht mindestens Vorrang
  vor säkularem Recht haben müsse. \n\nMit den Entwicklungen seit den Atten
 taten am 7. Oktober 2023 in Israel und den folgenden Kriegen in Gaza\, dem
  Libanon und nun Iran formiert sich langsam ein flächendeckender Krieg in 
 ganz Nah- und Mittelost in Israel\, vom Libanon über Syrien in den Irak un
 d von dort bis in den Iran und die Golfstaaten hinein. Die Angst vor einer
  „islamischem“ Invasion könnte damit neue Nahrung erhalten\, besonders wen
 n der islamistische Terror wieder vermehrt im Rest der Welt Einzug halten 
 würde. \n\nWie gehen wir damit um und wie können wir differenzieren lernen
  zwischen dem Islam und seinen Gläubigen\, den Muslimen und dem Islamismus
 \, einer politischen Ideologie\, die die Religion für sich instrumentalisi
 ert und vor Terror nicht zurückschreckt? \n\nReferent:\nJörgen Erik Klußma
 nn hat neben Politikwissenschaften und Afrikanistik auch Islamwissenschaft
  studiert und führt in die Hintergründe der Angst vor 'Islamischem!' ein u
 nd deckt die Motivation dahinter und die Wirkung auf die Bevölkerung auf.
 \nKooperationspartner:innen : Evangelisches Erwachsenenbildungswerk im Kir
 chenkreis Aachen\nEvangelische Akademie im Rheinland\nAnmeldung und prakti
 sche Hinweise: Teilnahme nur mit Anmeldung möglich!\n\nAnmeldung unter: si
 mone.graff@ekir.de\noder 0241 453-162\nKosten: Teilnahme kostenfrei.\nAnsp
 rechpartner:in: Jörgen Klussmann\, Studienleiter\nThemenbereich: Politik d
 es Dialogs und der Vielfalt\nhttps://www.fremd-vertraut.de/\nTel.: 0228 47
 9898-50\nVeranstaltungsort: Haus der Evangelischen Kirche Aachen\nFrère-Ro
 ger-Straße 8-10\n52062 Aachen\nInternetadresse: https://ev-akademie-rheinl
 and.ekir.de/start/home/\nE-Mail: info@akademie.ekir.de\nZielgruppe: Es sin
 d alle eingeladen\, die sich für das Themenfeld interessieren.
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LOCATION:Aachen: Haus der Evangelischen Kirche Aachen
SUMMARY:Islamophobie vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen und Mittle
 ren Osten
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