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DESCRIPTION:\nOrt: Annakirche\nAnnastr. 35\n52062 Aachen\nArt der Veranstal
 tung: Gottesdienste\; Fortbildungen / Seminare / Vorträge\; Konzerte / The
 ater / Musik\nWeitere Informationen: Medizin\, Psychologie und Theologie i
 m Gespräch Den Menschen zu helfen\, ihre Leiden zu lindern\, dafür zu sorg
 en\, dass sie\, wo möglich\, Heilung erfahren: das ist eine medizinische w
 ie eine psychologische und eine pastorale Aufgabe. Die Reihe LEBENSTHEMEN 
 möchte Medizin\, Psychologie und Theologie unter diesen Vorzeichen in ein 
 öffentliches Gespräch eintreten lassen. Diskutiert werden Themen\, die all
 e Menschen betreffen: mit dem Ziel\, aufzuklären und Orientierung anzubiet
 en. Zum Glück? Ein Lebensgefühl zwischen Versprechen und fehlbarer Verwirk
 lichung „Das Glück ist eine neue Idee in Europa!“ Mit diesem Ausruf charak
 terisiert der französische Revolutionär Louis Antoine de Saint-Just in sei
 ner Rede vom 3. März 1794 vor dem Nationalkonvent in Paris einen Grundzug 
 der westlichen Moderne: die politische Vision\, dass alle Menschen ein nat
 ürliches Recht hätten\, selbstbestimmt und tatkräftig in der hiesigen Welt
  nach ihrer persönlichen Lebenserfüllung zu streben. Kurz zuvor war dieser
  Anspruch bereits im anderen Teil der westlichen Welt verbrieft worden: 17
 76 in der Unabhängigkeitserklärung der USA durch die Formulierung „Pursuit
  of Happiness” („Streben nach Glück”). Zweieinhalb Jahrhunderte\, nachdem 
 die mentale Flügeltür zu diesem modernen Massen-Versprechen geöffnet wurde
 \, fällt die Bilanz durchwachsen aus. Der „World Happiness Report“\, der j
 ährlich die Lebenszufriedenheit der Menschen in über 140 Ländern dokumenti
 ert\, führt 2025 mit Finnland\, Dänemark\, Island\, Schweden\, den Niederl
 anden\, Norwegen\, Israel und Luxemburg zwar acht westlich orientierte Län
 der in der Liste der ‚Top Ten’ auf. Aber zugleich gibt es in der leistungs
 ethisch ausgerichteten bürgerlich-liberalen Moderne auch einen permanenten
  gesellschaftlichen Erwartungs-Druck auf Individuen\, sich ihr Leben als g
 ut\, gelingend\, erfolgreich\, erfüllt zu organisieren und im anderen Fall
  vor sich selbst und vor den Augen der Anderen als Versager zu gelten. Was
  aber wäre dies weltliche Glück? Und – kann es wie nach Rezeptur produzier
 t und verfügbar gemacht werden? Oder ist gerade in einer subjektbestimmten
  Annahme wie dieser das Risiko des psycho-sozialen Scheiterns am Glücklich
 -Werden angelegt? Genauer besehen: Kämen nicht auch dem hiesigen Glück die
  Eigenschaften eines Widerfahrnisses zu – Aspekte des Überraschenden und Ü
 berwältigenden\, des Spontanen und Sensationellen? Wäre es dadurch womögli
 ch gar nicht so weit vom spirituellen Glück entfernt\, das die Religionen 
 als erhellende Erfahrung einer ‚Transzendenz in der Immanenz’ den Menschen
  offenbaren möchten? Und\, auf andere Weise nach einer Erweiterung des Bew
 usstseins gefragt: Inwieweit ist die medizinische Forschung gerade dabei\,
  durch innovative Studien zu den Potenzen von Pilzen schwere Depressionen 
 so lindern zu können\, dass es den leidenden Menschen durch psychische Fle
 xibilität ermöglicht wird\, ihr Vorstellungsvermögen wieder um helle Akzen
 te bis hin zu Glücks-Gefühlen zu erweitern? Eine Vielfalt solcher Lebens-F
 ragen zum Glück werden wir erörtern. Symposium Mittwoch\, 11.11.2026\, 18.
 30–20.30 Uhr Ort: Annakirche | Annastraße 35\, Aachen Anmeldung nicht erfo
 rderlich Impuls-Referat I: Psychologie Der ‚Wille zum Glück’ – Traum oder 
 Albtraum unserer Zeit? Das ambivalente Glücks-Versprechen der Moderne Refe
 rat: Prof. Dr. Ute Habel Leitende Psychologin der Klinik für Psychiatrie\,
  Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Aachen\, Prorekt
 orin der RWTH Aachen für Internationales Impuls-Referat II: MedizinIndikat
 ion ‚Glücks-Pilz’? Können pilzbasierte Psychopharmaka bei Depressionen neu
  helfendes Licht ins Lebensdunkel bringen? Referat: PD Dr. med. Dipl.-Kfm.
  Michael Paulzen Chefarzt und Ärztlicher Direktor des Fachkrankenhauses fü
 r Psychiatrie\, Psychotherapie und Psychosomatik am Alexianer Krankenhaus 
 Aachen Impuls-Referat III: TheologieSpirituelles Glück? Sehnsucht\, Suche 
 – Meditation als möglicher interreligiöser Weg zum Ziel Referat: : Ulrich 
 Holste-Helmer Pfarrer i.R.  Organisation und Moderation der Reihe: Dr. Uwe
  Beyer und Pfarrerin Bärbel Büssow Zum Abschluss des Abends wird es die Ge
 legenheit zum persönlichen Austausch bei einem kleinen Umtrunk geben. Der 
 Eintritt ist frei. In Zusammenarbeitder Evangelischen Stadtakademie Aachen
 mit dem Universitätsklinikum Aachen\,der Alexianer Aachen GmbH\,dem Luisen
 hospital unddem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Aachen \n: 
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LOCATION:Aachen: Annakirche
SUMMARY:LEBENSTHEMEN (Symposium)
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