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DESCRIPTION:\nVeranstalterin: Kooperationsveranstaltung der Evangelischen A
 kademie im Rheinland\nThemenbereich : Politik\nKurzbeschreibung: Studienta
 g: Deutschlands Beitrag zur Konfliktbegrenzung\nMehr Informationen: In Mal
 i tobt seit 2012 ein Bürgerkrieg mit unübersichtlichen Fronten. Die malisc
 he Regierung kämpfte zunächst gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der To
 uareg im Norden. Doch im Laufe der Zeit kamen diverse islamistische Gruppi
 erungen hinzu\, die das Auseinanderfallen des malischen Staates ausnutzen 
 wollen. Schließlich griff die ehemalige Kolonialmacht Frankreich ein und b
 at Deutschland um Hilfe. Der Konflikt weitet sich weiter aus und wandelte 
 sich mehr und mehr zu einem regionalen Bürgerkrieg\, in dem verschiedene e
 thnische Milizen gegeneinander kämpfen. Die Lage gewann neue Dynamik dadur
 ch\, dass die malische Regierung\, nach zwei Militärputschen in kurzer Zei
 t\, auf russische Söldner zurückgreift. Damit wird Mali auch zu einem Scha
 uplatz geopolitischer Auseinandersetzungen der Großmächte. Die weiteren vo
 n Frankreich geführten robusten Militärmissionen (Barkhane\, Takuba) sind 
 inzwischen beendet.Die Fortsetzung der EU-Ausbildungsmission EUTM ist frag
 lich geworden und auch die UN-Mission MINUSMA wird kritisch bewertet.\n\nN
 eben den militärischen Einsätzen gibt es auch intensive Bemühungen um eine
  zivile Konfliktbeilegung. Doch ein gerechter Frieden scheint in weiter Fe
 rne. Der Einsatz in Mali ist der größte der Bundeswehr und bei weitem auch
  der gefährlichste. Über einhundert Soldaten aus den verschiedenen Konting
 enten wurden bereits getötet. Tausende von zivilen Opfern sind zu beklagen
 . Ungeachtet dessen wird der Einsatz in der Öffentlichkeit kaum wahrgenomm
 en.\n\nDer Krieg in der Ukraine hat den sicherheitspolitischen Diskurs in 
 Deutschland auf grundstürzende Weise verändert. Die Aufmerksamkeit fokussi
 ert sich auf Fragen der Landes- und Bündnisverteidigung. Dabei ist das unr
 ühmliche Ende des Afghanistan-Einsatzes noch kaum aufgearbeitet. Die Frage
 \, mit welchen Zielen und Mitteln sich Deutschland weiter global engagiere
 n wird\, bleibt auf der Agenda – und kann nicht losgelöst der Bewertung de
 r globalen Konstellationen betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund befra
 gt der Friedensethische Studientag den Einsatz der Bundeswehr in Mali: Was
  macht Deutschland in Mali\, warum engagiert es sich dort und welche Ziele
  verfolgen die verschiedenen Akteure?\n\nWir laden Sie herzlich ein\, sich
  aus erster Hand zu informieren und Ihre Fragen an die Experten zu stellen
 .\nKooperationspartner:innen : Evangelische Akademie im Rheinland in Zusam
 menarbeit mit dem Zentrum für Innere Führung\, der Evangelischen Militärse
 elsorge\, dem Kirchenkreis Koblenz\, dem AK Friedensarbeit stärken\, Evang
 elischen Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. und der Landeszentrale
  für politische Bildung Rheinland-Pfalz.\nAnmeldung und praktische Hinweis
 e: Referent*innen:\nMeike May\, ISPK (Institut für Sicherheitspolitik an d
 er Christian-Albrechts Universität Kiel)\; Jochen Deuer\, DEU Mission Forc
 e Commander EUTM MLI 2021\; Bischof Dr. Bernhard Felmberg\;  Dr. Anthea Be
 thge\, Eirene/Neuwied\; Prof. Dr. Reiner Anselm\, München\, Vorsitzender d
 er Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD\nKosten: Die Teilnahme ist
  für Sie gebührenfrei. Wir freuen uns über ihre verbindliche Anmeldung.\nA
 nsprechpartner:in: Jörgen Klussmann\, Studienleiter\nThemenbereich: Politi
 k des Dialogs und der Vielfalt\nhttps://www.fremd-vertraut.de/\nTel.: 0228
  479898-50\nVeranstaltungsort: Zentrum Innere Führung (Baudissin-Forum)\nV
 on-Witzleben-Straße 17\n56076 Koblenz\nHinweise (Förderung\, Programm o.ä.
 ): Das ausführliche Programm:\nhttps://redstorage.ekir.de/f/05c5f7daa9b14c
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 il: info@akademie.ekir.de
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SUMMARY:Gerechter Frieden für Mali? :: Friedensethischer Studientag
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