Am Dienstag, 10. November von 15.30 bis 18.30 Uhr - Zielgruppe: Sek 2. „Das Opfer Jesus Christus als Sieger anzusehen, ist ein Angebot, das man nicht ergreifen muss. Es ist eine Einladung, die man jederzeit ausschlagen kann. […] Wo Jesus ,der Christus‘ genannt wird, wird nicht ein Tatbestand zum Ausdruck gebracht, sondern eine Deutung vorgenommen, und zwar eine riskante und höchst bestreitbare Deutung.“ Diesem provokanten Impuls von Rudolf Englert folgend, lädt diese Fortbildung dazu ein, die Deutung von Jesu Tod neu zu buchstabieren. Im Zentrum steht die Suche nach unterrichtstauglichen Verstehensmodellen für die Sekundarstufe. Ein entscheidender Schlüssel ist dabei die begriffliche Unterscheidung zwischen dem „Opfer“ als passiv Leidendem (victim) und der „Hingabe“ als aktivem Selbstvollzug (sacrifice). Diese Differenzierung ermöglicht es, die Rede vom „Opfer Christi“ schülerorientiert und theologisch verantwortbar zu erschließen. Sie erhalten konkrete methodische Impulse, die die Lebenswelt der Schüler*innen mit biblischen Perspektiven verknüpfen - unter Berücksichtigung der Abiturvorgaben in NRW. Referent: Michael Prinz, ZfsL KölnZielgruppe: Sek 2Ort: Katechetisches Institut des Bistums Aachen, Eupenerstr, 132, 52066 AachenLeitung: F. Keden-Obrikat, ev. Schulreferentin und Jean-Pierre Sterck-Degueldre, KI AachenAnmeldung bis 6.11.2025 an
schulreferat.aachen@ekir.de