Diese Ausstellung macht nicht nur deutlich, wie vielfältig das Engagement für Frieden aussehen kann, sie zeigt auch die Vielfalt der Menschen hinter diesem Engagement. Denn alle Porträtierten bringen eine internationale Geschichte mit. Manche haben in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung gesucht, andere kamen zum Studium oder aus beruflichen Gründen. Und damit sind sie nicht allein: Über drei Millionen Schutzsuchende sind in der Bundesrepublik registriert und mehr als ein Viertel der Bevölkerung hat eine Migrationsgeschichte (Statistisches Bundesamt, 2022).
Viele Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung bleiben den Ländern verbunden, die Teil ihrer Familiengeschichte sind, und engagieren sich humanitär oder politisch. Ihr Wissen und ihre persönlichen Netzwerke sind dabei von unschätzbarem Wert. Sie leisten wichtige Beiträge zu Frieden, Entwicklung und der Verwirklichung der Menschenrechte. Die Ausstellung würdigt dieses Engagement. Zwölf bewegende Geschichten laden zum Nachdenken ein und inspirieren dazu, selbst aktiv zu werden.
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https://www.propeace.de/de/gesichter-des-friedens/ueber