Am Beispiel des Duisburger Hafens wird diskutiert, wie wachstumsgetriebener globaler Handel zur Klimakrise beiträgt und welche nachhaltigen, solidarischen Alternativen für Wirtschaft und Ressourcennutzung für einen bedeutenden Containerumschlagplatz wie den Duisburger Hafen möglich sind.
Geldvermittelter Tausch und Handel, Renditeorientierung für Kapitalanleger, Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind die prägenden Prinzipien unserer Wirtschaftsordnung. Der Duisburger Hafen steht in herausgehobener Weise für die Organisation des globalen Handels. Die Wachstumsstrategie des Duisburger Hafens muss jedoch auch kritisch beobachtet werden. Natürlich verstärken das stetige welt-, Europa- und Deutschlandweite Wachstum in den letzten Jahren insbesondere des Containerumschlages und die damit forcierten, übermäßigen Konsumsteigerungen die Klimakrise.
Wie sieht das Nachhaltigkeitskonzept des Duisburger Hafens aus? Welche alternativen Modelle für das Teilen von Ressourcen gibt es, um ein gutes Leben für alle zu organisieren?
Referentin:
Christina Rubach, Head of Environmental, Social and Governance (ESG), duisport – Duis-burger Hafen AG
Mehr Informationen finden sie auf der Projektseite "Wirtschaft ist Care – (K)ein Spaziergang in Duisburg und im Kreis Wesel" unter:
http://eair.info/lb