Das Buch mit dem Titel "Digitaler Kolonialismus" hat den Untertitel: "Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen". Geschrieben haben es Sven Hilbig und Ingo Dachwitz.
Über das Buch: "Statt physisches Land einzunehmen, erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir für unsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschäftigen sie Heere von Klickarbeiter:innen, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und smart geben, doch eines ist gleichgeblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und kümmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkampf der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik längst zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden – der Globale Süden gerät zwischen die Fronten."
(Vgl.
https://www.chbeck.de/dachwitz-hilbig-digitaler-kolonialismus/product/37000393)
Bei der Online-Veranstaltung wird der Autor Ingo Dachwitz einen Vortrag halten und wir werden über Aspekte diskutieren.
Das Buch erschien dieses Jahr im C.H. Beck-Verlag und war für den Sachbuchpreis 2025 nominiert.