Ein Film von: Max Ahrens & Maik Lüdeman © 2025 Nashorn Filmhaus KG In Kooperation mit Sea-Eye AachenDeutschland steht vor einem migrationspolitischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein Entschließungsantrag zur Begrenzung von Migration im Bundestag verabschiedet – ein Schritt, der einengrundlegenden Kurswechsel von Schutz und Aufnahme hin zu Abschottung und Abschreckung markiert. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ nimmt diese politische Zäsur zum Ausgangspunkt und fragt nach ihren Ursachen und gesellschaftlichen Folgen.Der Film führt an die europäischen Außengrenzen, wo sich eine anhaltende humanitäre Katastrophe abspielt, und begleitet unter anderem einen Rettungseinsatz im Mittelmeer. Er macht die oft unsichtbaren Realitäten von Flucht erfahrbar und erzählt die Geschichten von Menschen, die trotz Gewalt, Ausgrenzung und Lebensgefahr nach Deutschland gekommen sind. Zugleich richtet der Film den Blick auf Deutschland und Europa, wo sich der politische Diskurs zunehmend verhärtet und Migration zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Ängste wird.Im Austausch mit Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen und Publizist*innen analysiert die Dokumentation den politischen Rechtsruck und hinterfragt verbreitete Deutungsmuster der Migrationsdebatte. Dabei stellt sie die zentrale Frage, ob Migration tatsächlich das Problem ist – oder ob Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Krisen offenlegt. „Kein Land für Niemand“ lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit aktueller Migrationspolitik ein und setztImpulse für solidarische und menschenrechtsbasierte Alternativen in einem Einwanderungsland im Wandel.Mittwoch, 24.06.2026 | 18.00 UhrHaus der Evangelischen Kirche Frère-Roger-Straße 8-10, AachenReferent: Lorenzo Bertagna Sea eye AachenAnmeldung unter
simone.graff@ekir.de0241 453-162