Jugendliche erleben in der Konfi-Zeit christliche Gemeinschaft und lernen sich für eine offene und gerechte Gesellschaft einzusetzen. In diesem Sinne ist die Konfi-Arbeit immer auch ein konstruktiver Beitrag zur Zivilgesellschaft. In Deutschland aber nehmen rechte und faschistische Tendenzen zu. Offen wird durch Politiker*innen der AFD eine „Trockenlegung der Zivilgesellschaft“ gefordert. Was aber können wir in der Konfi-Arbeit tun, um uns gegen rechts zu positionieren? Was können wir tun, um Jugendliche zu stärken in einer christlich-antifaschistischen Grundhaltung?
In zwei Diskussionsabenden werden wir darüber online nachdenken und uns austauschen. Die zwei Abende sollen Raum schaffen, sich über die Positionierung „gegen rechts“ zu vernetzen. Konkret leiten uns zwei Fragerichtungen:
a) Wie können wir die Treffen in der Konfi-Zeit so gestalten, dass die Jugendlichen Orte und Räume erleben, in denen Heterogenität gewünscht ist, wo jede*r so sein kann, wie er oder sie ist, an dem keine*r ausgeschlossen wird und in dem durch das Evangelium die Liebe der Maßstab des Handelns ist? Welche Methoden und Rahmenbedingungen können eine solche Arbeit unterstützen?
b) Wie kann eine Konfi-Arbeit so gestaltet werden, dass Jugendliche gestärkt werden, sich nachhaltig für eine freie, offene und demokratische Gesellschaft einzusetzen und so den Kern des Evangeliums in die Zivilgesellschaft zu tragen? Welche Bausteine, Anregungen und Ideen können hier weiterhelfen?
Zu beiden Fragestellungen werden wir an zwei Donnerstagabenden, am 05.03.2026 sowie am 09.07.2026, von 19:00 bis 21:00 Uhr diskutieren. Der Link zu den Online-Treffen wird nach Anmeldung verschickt.
Informationen und Anmeldung unter
https://pti.ekir.de/inhalt/termine-konfirmandinnenarbeit/