Die Konstellationen, die wir unter dem Begriff Familie vorfinden, sind mittlerweile vielfältig und immer seltener lebt die Ursprungsfamilie zusammen bis die Kinder den elterlichen Haushalt verlassen haben.
Paare lassen sich auf das Abenteuer einer Patchworkfamilie ein, in der mindestens ein Partner/eine Partnerin eines oder mehrere Kinder aus einer vorangegangenen Beziehung in die neue Beziehung mitbringt. Als neues frisch verliebtes Paar bleibt oft wenig Zeit.
In diesen neuen Konstellationen entstehen Rollen- und Beziehungsfragen, die sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen: die Alltagsgestaltung mit wechselnden Konstellationen müssen gemeistert werden; Mütter und Väter sind als leibliche Elternteile und Stiefeltern gefordert; Kinder müssen sich an neue Partner*innen eines oder beider Elternteile gewöhnen und sind zugleich mit Stiefgeschwistern konfrontiert.
In der Kurswoche setzen wir uns mit den Entwicklungen, Strukturen, Rollen, Aufgaben und typischen Beziehungsdynamiken in Patchworkfamilien auseinander.
Dabei gehen wir der Frage nach, wo und wie das Thema Patchworkfamilie in unserer Arbeit Bedeutung hat:
- Wer darf am Taufbecken stehen?
- Welche Probleme können sich bzgl. der Konfirmation/Hochzeit ergeben?
- Was spreche ich wie an?
- Was gilt für die Kinder-/Jugendarbeit zu beachten?
- Wo braucht es Sensibilität für diese herausfordernde Familienstruktur in Gesprächen/ der Gemeindearbeit?
- Welche Strukturen müssen wir ändern, damit Patchworkfamilien einen Platz in unserer Gemeinde haben?
Anmeldung:
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