Wie den Frieden miteinander leben? Ein Hoffnungsbild für die Ukraine im Zeichen der Menschenrechte

So, 13.9.2026 14-16 Uhr
Ort
Ökumenische Citykirche St. Nikolaus
An der Nikolauskirche 3
52062 Aachen
Art der Veranstaltung
Fortbildungen / Seminare / Vorträge
Weitere Informationen
Information-Andacht-Musik-Imbiss Austausch In Kooperation der Evangelischen Stadtakademie Aachen mit Amnesty International, der ökumenischen Citykirche St. Nikolaus Aachen, dem Büro der Regionen AachenStadt und Aachen-Land, der Diözesanbeauftragten für Seelsorge mit Geflüchteten und der Save-me-Kampagne Im fünften Jahr des völkerrechtswidrigen russischen Krieges gegen die Ukraine bestimmt weiterhin systematische Zerstörung die Realität im angegriffenen Land. Sie gilt auch der zivilen Infrastruktur, Heizkraftwerken wie Hochhäusern. Damit trifft sie die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Sie fordert ihrem Alltag immer neue Opfer ab, bis hin zu Versehrten und Toten. Zudem zielt sie darauf, die Menschen zu demoralisieren, zu traumatisieren, zur Flucht zu bewegen. Wir wollen es angesichts solcher strategischer Versuche der Zermürbung der Würde des Menschen wagen, im Zeichen der Menschenrechte ein Bild der Hoffnung für die Ukraine zu skizzieren. Denn: Diese Rechte deuten den Weg an, der über ein bloßes Enden des Krieges hinaus zu einem wahrhaftigen Frieden für die Menschen und ihr Land führen kann. Inwiefern? De jure gilt dies, damit die Ukraine als Rechtsstaat in der EU ihre dauerhaft gesicherte Zukunft haben kann. Doch was wäre ein verfassungsrechtliches Setzen von humanistischen Standards ohne Arbeit an der inneren Überzeugung vom absoluten Wert und der egalitären Wirksamkeit der Menschenrechte? An einer ethisch-empathischen Wahrnehmung, die dazu bereitet, für ein gedeihliches Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Ukraine zu sorgen, einschließlich des Schutzes der Rechte von Minderheiten wie der kulturell sich weiterhin als russisch verstehenden Menschen? Menschenrechte lassen sich nicht spalten in ein ‚Wir, und nicht die Anderen’. Darum geht von ihnen auch der Appell aus, dass es für Ukrainer wie für Russen not tun wird, als Individuen, Gesellschaften, Staaten an Aussöhnung zu denken und sich auf den langen Weg der Generationen zu machen, um nach dem Ende der akuten Gewalt nicht nur einen äußeren, waffenstarrenden Frieden gegeneinander zu verteidigen, sondern nach jenem Frieden zu streben, der den Anderen als Mitmenschen sehen und als solchen mit allen seinen Rechten gelten lässt. Ein Hoffnungs-Bild wie dieses konfrontiert nicht mit Forderungen. Es versucht, einen Vorschein menschengerechterer Zeiten zu senden und dafür empfänglich zu machen. In diesem öffnenden Sinn laden wir ein: zu einem Impuls-Referat, einer menschenrechtlichen Einordnung, einer Andacht, dem Austausch miteinander, gerahmt von Musik und mit einem ukrainischen Imbiss als kulinarischem Ausklang. Sonntag, 13.09.2026 | 14.00-16.00 Uhr Ort: Ökumenische Citykirche An der Nikolauskirche 3, Aachen Begrüßung: Pfarrer Timotheus Eller Pfarrer an der Ökumenischen Citykirche Aachen Einführung-Impuls: Dr. Uwe Beyer Menschenrechtliche Einordnung: Ingeborg Heck-Böckler (Amnesty) Andacht: Pfarrerin N.N. und Tetyana Lutsyk Diözesanbeauftragte für Seelsorge mit Geflüchteten im Bistum Aachen Musik: Ukrainischer Chor „Paragraph 24“ Moderation: Martin Pier Büro der Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land Organisation der Veranstaltung für die ESA: Dr. Uwe Beyer Der Eintritt ist frei.  
(noch 100 verfügbare Plätze)
Veranstalter / veröffentlicht von:
Evangelische Stadtakademie Aachen

Frère-Roger-Straße 8-10
52062 Aachen
info@stadtakademie-aachen.de
http://www.stadtakademie-aachen.de
Tel.: 0241 / 453-162
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